Piercing im Mundraum

Piercing im Mundraum

Wer schön sein will muss leiden?

Piercings im Mundraum gelten heutzutage als Mode-Accessoire, aber nur wenige Leute sind sich bei der Entscheidung für das Anbringen eines solchen Piercings über die Auswirkungen auf ihre Gesundheit bewusst. Viel zu selten werden bei Fragen diesbezüglich Zahnärzte zu Rate gezogen, was ein fataler Fehler ist. Denn Piercings in Mundbereichen rufen nicht nur Schmerzen hervor oder führen zu Entzündungen, sondern schädigen die Nervenbahnen und zerstören das Zahnapparat.

Auch die beliebten Unterlippenpiercings haben einen Effekt auf den Zustand unserer Zähne. Der Knopf des Piercings drückt nämlich fortwährend gegen das Zahnfleisch, was zu einem Rückgang führen kann und zudem nach einer gewissen Zeitspanne den Knochen darunter beschädigt. Folglich kann es sogar zum Ausfall der Zähne kommen.

Gefährlicher jedoch sind Piercings, welche sich direkt in der Mundhöhle befinden. Dazu gehören beispielsweise Zungenpiercings. Da die Zunge bei alltäglichen Tätigkeiten wie Kauen oder Sprechen gegen die Zähne schlägt, entstehen Risse im Zahnschmelz. Daraus resultieren eine hohe Hitze- und Kälteempfindlichkeit und die Reizung des Zahnnervs sowie Karies.

Des Weiteren ist das Anbringen einer Zahnspange fraglich, wenn sich auf der Zunge ein Piercing befindet. Zungenpiercings verändern das Bewegungsmuster der Zunge, weshalb ein dauerhafter Behandlungserfolg nicht gewährleistet werden kann.

Nachdem man sich mit einem Spezialisten über die Folgen unterhalten hat, sollte man sich also noch einmal überlegen, ob es sich lohnt, für ein Mode-Accessoire seine Zahngesundheit zu riskieren.

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Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 8:00 – 18:00 Uhr

Notdienstnummer:

0157 - 55217250

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