Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin

Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin

Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin

Das Thema Nachhaltigkeit nimmt in unserer Gesellschaft einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Und das ist auch gut so, denn jährlich überfluten rund zehn Millionen Tonnen Plastikmüll die Weltmeere, bedrohen unzählige Tierarten und landen im Kreislauf irgendwann wieder auf unserem Teller - in Form von Mikroplastik. Das von der EU beschlossene Verbot Plastikbesteck und Strohhalme zu verkaufen ist ein erster Anfang. Doch auch im Bereich der Zahnmedizin wird sich sukzessive ökologisch aufgestellt. Als erstes europäische Land haben die Briten Mikroplastik in Kosmetik und Zahnpasta verboten, wenig später verbannten auch die Schweden die Giftstoffe für Körper und Umwelt vom Markt. Ob weitere Länder folgen ist nicht bekannt - doch bis dahin kann man selbst etwas tun.

Holz, Bambus oder Miswak

Egal ob Zahnbürste, Zahnpasta oder Zahnseide. Bei der täglichen Prophylaxe nutzen wir eine Menge Plastik. Der normale Zyklus sieht dabei vor, die Zahnbürste nach ein paar Monaten Gebrauch im Hausmüll zu entsorgen und das obwohl der Plastikstiel zumeist noch völlig intakt ist. Doch Zahnbürsten aus Holz lösen dieses Problem und schonen dabei die Umwelt - bestimmte Modelle besitzen sogar die Möglichkeit lediglich den Bürstenkopf zu wechseln. Die meisten dieser Zahnbürsten werden aus Bambus hergestellt und sind eine beliebte Alternative. Dabei ist Bambus ein Rohstoff der rasant nachwächst und ein Material liefert, welches wasserabweisend ist und antimikrobiell wirkt. Eine andere grüne Option sind Zahnbürsten aus dem traditionellem Zahnputzholz Miswak, die vom sogenannten Zahnbürstenbaum aus dem arabischen Raum stammen. Das Besondere: die Zähne sollen auch ohne Zahnpasta und Wasser optimal gereinigt werden. Die nachhaltigen Zahnbürsten können ganz einfach im Biomüll oder auf dem Kompost entsorgt werden.

Geht es auch ohne Zahnpasta?

Wer jedoch nicht komplett auf Zahnreinigungsmittel beim Zähneputzen verzichten möchte, kann sich auch hier nach Alternativen umsehen um den Plastikverbrauch komplett zu vermeiden. Schließlich befindet sich nicht nur die Zahnpasta in einer Plastikverpackung, auch in manchen Zahnpasten selbst befindet sich Mikroplastik oder eine Vielzahl anderer synthetischer Polymere. Diese gelten als schädlich für die Umwelt, da sie nur schwer abbaubar sind. Des Weiteren können sie auch in unseren Körper gelangen. Wer also auch hier dem Plastik den Kampf ansagen will, kann zu Zahnputztabletten greifen. Diese werden vor dem Zähneputzen in den Mund gelegt und zerkaut bis sie cremig sind - anschließend kann das Zähneputzen losgehen. Viele dieser Tabletten werden außerdem komplett ohne Wasserverbrauch hergestellt und sind in vollkompostierbaren Tütchen zu erwerben.

Zurück

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 8:00 – 18:00 Uhr

Notdienstnummer:

0157 - 55217250

Diese Webseite verwendet Cookies um alle Funktionen voll nutzbar zu machen und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Für weitere Informationen schauen Sie in unsere Datenschutzerklärung.
Zustimmen