Mythen der Lachgassedierung

Mythen der Lachgassedierung

Kaum zu glauben, aber die Sedierung mit Lachgas gibt es bereits seit über 150 Jahren. Kein Wunder also, dass diese Art der Behandlung gute und schlechte Schlagzeilen hinter sich hat. Mittlerweile ist das Lachgas, mit der chemischen Formel N2O, bei Ärzten und Patienten wieder gleichermaßen beliebt. Doch manche Mythen halten sich wacker und sollten endlich ins Reich der Fabeln verbannt werden. Denn die dentale Sedierung mit Lachgas hilft vielen Angstpatienten Ihre Zahnprobleme in den Griff zu bekommen und sorgt so für die wichtige gesundheitliche Versorgung. Doch auch die Praxis selbst kann profitieren - Das Einsetzen von Lachgas sorgt für weniger Zeitaufwand bei ängstlichen Patienten und somit für einen besseren Ablauf in allen Praxisprozessen. Die Effizienz wird klar gesteigert und lange Wartezeiten können verhindert werden.

Gefährliches Halbwissen

Eine weitverbreitete Meldung ist, dass das Lachgas nur wenig helfe, um Schmerzen zu mindern. Das ist sogar richtig, aber auch nicht der Sinn und Zweck vom Lachgaseinsatz. Viel mehr zielt die Behandlung darauf ab, den Patienten zu entspannen und Ängste zu lösen. Dabei wird das Lachgas über die Lunge aufgenommen und entfaltet schnell seine Wirkung. Oft wirkt das Lachgas beim Patienten, bevor die Angst aufgekommen ist. Dass das Lachgas zu Übelkeit und manchmal zum Erbrechen führen kann ist ebenfalls nur die halbe Wahrheit - denn: Übelkeit und Erbrechen sind Anzeichen einer Überdosis. In den Anfangszeiten der Lachgassedierung wurden dem Patienten Konzentrationen in Höhe von 80% verabreicht. Zu viel, wie man später herausgefunden hat. Bereits 30 - 50% Konzentration reichen aus, damit sich der Patient wohlfühlt. Überdosierungen sind also heutzutage eher ausgeschlossen. Generell soll das Mittel zur Angstlösung gefährlich für den Körper sein, doch auch das entspricht nicht der Wahrheit. Bei zig Millionen Anwendungen innerhalb 150 Jahren ist es zu keinen gesundheitsgefährdenden Vorfällen gekommen. Das Lachgas wird zu 99% abgeatmet und wird im Körper weder gespeichert und in irgendeiner Form abgebaut. Es gibt keine Auswirkungen auf das Herz, die Lunge, den Kreislauf oder andere wichtige Organe. Das Lachgas gilt als einer der am intensivsten untersuchten Stoffe der Medizin und ist insgesamt sogar risikoärmer als eine normale Betäubung.

Das Ausprobieren lohnt sich

Wer nur ungerne zum Zahnarzt geht und Termine trotz Schmerzen hinauszögert, sollte sich beim Zahnarzt seines Vertrauens über die Lachgassedierung informieren. Dieser kann Ihnen alle Fragen dazu beantworten und mit Ihnen bei einem unverbindlichen Termin über Ihre Ängste sprechen. Doch nicht nur bei Ängsten, auch bei unangenehmen Würgereizen hilft das Lachgas. Es gibt viele weitere Methoden, wie man Ihnen den vermeintlich unangenehmen Zahnarztbesuch verschönern kann. Jeder Angstpatient hat hier seine eigene Vorliebe entwickelt - Niemand muss heutzutage Angst vor dem Zahnarzt haben. Sprechen Sie uns jederzeit an.

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