Die Unterschiede der Zahnfüllungen

Die Unterschiede der Zahnfüllungen

Es ist meist nicht einfach sich für die richtige Zahnfüllung zu entscheiden. Besonders dann nicht, wenn gestresste Zahnärzte ängstliche Patienten auf dem Stuhl unter Druck setzen und eine sofortige Entscheidung zwischen Keramik oder Kunststoff verlangen. Ohne richtige und ausführliche Aufklärung - denn der Kostenfaktor spielt zwar eine wichtige, aber keine entscheidende Rolle. Es gibt große Unterschiede bei der Art und Lebensdauer der Zahnfüllungen, was sich natürlich auch im Preis bemerkbar macht. Erfahren Sie, was die Unterschiede sind und was die Krankenkasse übernimmt.

Keramik-, Komposit- oder Amalgamfüllungen?

Die größten Diskussionen gab es jahrelang bei den möglicherweise gesundheitsschädlichen Amalgamfüllungen und dem darin enthaltenen Quecksilber. Seit kurzem ist das optisch auffällige Amalgam bei Kindern unter 15 Jahren sowie bei schwangeren und stillenden Patienten nur noch in medizinischen Ausnahmefällen erlaubt. Der Zahnarzt selbst bestimmt in diesem Fall, welche Füllung bei der jeweiligen Behandlung in Betracht bezogen werden kann. Viele Patienten wählen aus ästhetischen Gründen folglich oft Kompositfüllungen, auch bekannt als "Kunststofffüllung". Dieses Füllungsmaterial, mit einer Farbgebung welche unseren Zähnen sehr ähnlich sieht, ist ein haltbarer ­Mix aus verschiedenen Materialen. Der Großteil besteht aus winzigen Glas-, Quarz- und Keramikpartikeln, der kleinere Teil aus dem uns bekannten Kunststoff. Diese Art der Füllung ist bewährt und kann bis zu sieben Jahre halten. Keramikfüllungen halten hierbei sogar noch länger, nämlich bis zu zehn Jahre. Das hochwertige Material ist bei den Patienten beliebt und wirkt besonders authentisch. Keramikfüllungen zählen zu den Inlays und sind aufwendig in der Herstellung. Goldfüllungen erledigen ihren Job übrigens ebenso zuverlässig und das bis zu 15 Jahre lang. Mit einem Preis von Minimum 650 Euro pro Zahn sind sie jedoch nicht für jeden Geldbeutel eine Alternative, auch optisch liegen sie wahrscheinlich nicht bei jedem Patienten im Trend.

Preisstufen von kostenlos bis teuer

Bei den Kosten spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Nicht nur die Art des Füllmaterials, auch die Krankenkasse kann die Kosten negativ oder positiv beeinflussen. Ebenso spielt die Größe des zu füllenden Loches im Zahn eine Rolle sowie die Anzahl der zu füllenden Zähne. Bei Kompositfüllungen sind normalerweise 30 bis 130 Euro pro Zahn aufzubringen. Der Eigenanteil variiert aus den oben genannten Gründen. Die Keramikfüllungen schlagen mit 300 bis 400 Euro pro Zahn zu Buche, wobei dieser Preis nach oben keine Grenzen kennt. Komplett kostenlos sind demnach Amalgam- sowie Zementfüllungen. Letztere wird jedoch eher als vorübergehende Lösung angesehen, da sie schnell brüchig werden und ausfallen. Sprechen Sie uns gerne direkt an, wir geben ihnen je nach Situation Empfehlungen und können auch optimale Finanzierungsmodelle vorschlagen.

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