Das schmerzvolle Warten

Das schmerzvolle Warten

Normalerweise sollten Schmerzpatienten eine möglichst geringe Wartezeit haben. Doch was kann man machen, wenn die Schmerzen unerträglich sind und der nächste Termin noch ein paar Tage auf sich warten lässt? In der Regel bieten Zahnärzte zwar an, mit viel Wartezeit einfach vorbeizuschauen, doch ist das aus beruflichen oder anderen zeitlichen Gründen nicht immer möglich. Einfache Hausrezepte können die Schmerzen jedoch oft schon lindern. Ansonsten helfen diverse pflanzliche Mittel aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke. Diese sind zwar immer mit Kosten verbunden, sind jedoch gesünder als chemische Mittel und helfen oft genauso gut. Natürlich hilft jedem Patienten etwas anderes - das muss allerdings jeder für sich selbst herausfinden.

Nelken und Kamille

Was auch immer die Ursachen für den unangenehmen Alltagsbegleiter sind - es gibt verschiedene Arten von Zahnschmerzen. Eine hohe Empfindlichkeit bei Kälte oder Wärme, pochernde oder stechende Zahnschmerzen - alles ist gleich unangenehm und bedarf Hilfe. Das wohl bekannteste Hausmittel gegen Entzündungen ist ein Beutel Kamillentee. Halten Sie den Teebeutel in kaltes Wasser und legen Sie ihn anschließend für zehn Minuten in den Kühlschrank. Danach wird der Beutel auf den schmerzenden Zahn gelegt wird. Dieses Mittel hilft zwar, allerdings nur bei leichten Schmerzen. Auch Nelkenöl oder Nelken selbst helfen bei Zahnschmerzen. Nehmen Sie dazu eine Nelke in den Mund und kauen Sie mit leichtem Druck. Die ätherischen Öle der Nelke werden freigesetzt und können so die Schmerzen lindern. Bei schmerzendem Zahnfleisch helfen in erster Linie Mundspülungen und Salbeitee. Doch auch Melissen- und Pfefferminztee helfen - dazu wird der Tee abgekühlt und anschließend zum Spülen verwendet. Das geht übrigens auch mit Zimt, welchen man im Wasser verrührt. Als Soforthilfe eignet sich auch ein Eiswürfel, welcher mindestens fünf Minuten von außen auf die Stelle gehalten wird. Der Weg des Schmerzes zum Gehirn soll so blockiert werden und kann das schmerzhafte Gefühl deutlich lindern.

Schmerztabletten als letztes Mittel

Wenn der Schmerz dennoch unaufhörlich ist und man zum Beispiel in der Nacht kein Auge zu bekommt, sind Schmerzmittel für eine kurze Zeit völlig in Ordnung. Dabei sollten jedoch nicht einfach irgendwelche Schmerztabletten eingenommen werden, sondern unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände. So haben manche Tabletten Wechselwirkungen mit anderen Präparaten oder wirken blutverdünnend, was zum Beispiel vor Operationen zu einem Problem werden kann. Am besten spricht man das Personal in der Apotheke an und lässt sich ausführlich beraten. Sind Sie schon länger bei Ihrem Zahnarzt in Behandlung, kann auch dieser das beste Mittel für Sie einschätzen und eine Empfehlung aussprechen. Die Zeit bis zum nächsten Termin sollte damit etwas erträglicher sein.

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